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Studie zu Aspekten der Deregulierung bei den Freien Berufen

Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) hat eine Studie zu Aspekten der Deregulierung bei den Freien Berufen veröffentlicht.

Die Studie untersucht unterschiedliche Aspekte der Deregulierung bei den Freien Berufen. Unter Berücksichtigung der speziellen, ökonomisch relevanten Marktcharakteristika der freiberuflichen Tätigkeiten lassen sich die folgenden Schlussfolgerungen, die gegen die Deregulierung im Bereich der Freien Berufe sprechen, ziehen:

  1. Eine Liberalisierung des Marktzutritts führt zumeist zu einer ineffizient hohen Anzahl an Anbietern und einer zu niedrigen Qualität der erbrachten Leistungen; insofern können Zugangsbeschränkungen ein probates Mittel zur Verbesserung des Marktergebnisses sein.
  2. Mithilfe von Preisuntergrenzen können in Märkten mit asymmetrischer Information die Qualität der angebotenen Leistungen gesichert und die Markteffizienz verbessert werden.
  3. Der nicht vorhandenen Möglichkeit der Rationalisierbarkeit und Delegierbarkeit muss bei der Einschätzung der Produktivitätsentwicklung freiberuflicher Dienstleistungen Rechnung getragen werden.
  4. Die der Entwicklung des OECD-Regulierungsindikators zugrundeliegenden kritischen Annahmen hinsichtlich Methodik und ökonomischen Wirkungsweisen können zu einer verzerrten Darstellung der eigentlichen Regulierungsdichte und -wirkung führen.

Einzelheiten sind den BFB-Erläuterungen zu entnehmen.

Quelle: Datev

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